Aktuelle Ausstellungen

ab 19. Februar 2017

 

Leidenschaft . Passion - Im Fokus: Pierre Soulages

 

Werke des französischen Malers Pierre Soulages (*1919 Rodez, FR) stehen im Zentrum der Ausstellung "Leidenschaft . Passion  -  Im Fokus: Pierre Soulages", die ab 19. Februar 2017 im Museum Art.Plus zu sehen ist.
Pierre Soulages gehört zu den weltweit bedeutendsten Vertretern der abstrakten Kunst. Seit den 1970er-Jahren malt er ausschließlich monochrom schwarze Bilder, deren pastose, teils matten, teils schwarz-glänzenden Oberflächen er durch tiefe horizontal, schräg oder auch vertikal verlaufende Linien und Furchen strukturiert. Dadurch treten sie in einen stetigen, spannungsvollen Dialog mit dem einfallenden Licht. 

 

Pierre Soulages Foto: Bouchon/figarophoto/laif © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Stefan Rohrer, Vespa, 2007 © Museum Art.Plus

 

Masayuki Koorida: Axis, 2010 © Museum Art.Plus

 

 

"Pour moi, le noir, c'est un excès, une passion." - "Für mich ist Schwarz ein Exzess, eine Leidenschaft." In diesen Worten kulminiert die Obsession des Malers für seine Lieblingsfarbe.

 

Leidenschaft ist die treibende Kraft in der Kunst. Den Werken Pierre Soulages‘ in den beiden zentralen Räumen werden in den anderen Räumlichkeiten zwei- und dreidimensionale Arbeiten weiterer internationaler Künstler an die Seite gestellt. Die Farbe Schwarz zieht sich dabei durch die gesamte Ausstellung. Mal abstrakt, mal gegenständlich, mal für sich stehend, mal im Kontrast mit anderen Farben, hat sie stets eine andere Wirkung.

 

In der vielfältigen Schau werden neben alten Bekannten, die in der achtjährigen Geschichte des Museums bereits gezeigt wurden, auch eine große Zahl an Neuentdeckungen gezeigt.

 

 

Beteiligte Künstler:
Manolo Ballesteros, Dario Alvarez Basso, Piero Pizzi Cannella, Luigi Carboni, Tony Cragg, Philippe Dodard, Friedemann Flöther, Karl Gerstner, Ellsworth Kelly, Masayuki Koorida, François Morellet, Gerhard Langenfeld, Thomas Lenk, Helmut Middendorf, Nika Neelova, Nunzio, Pino Pinelli, Gert Riel, Stefan Rohrer, Piero Ruggeri, Felix Schlenker, Turi Simeti, Pierre Soulages, Sibylle Wagner

 

 

 

25. September 2016 - 26. März 2017

 

Karolin Bräg - Museum wurde es immer schon genannt ... (im 2-RAUM des Museum Art.Plus)

 

Die Geschichte des Gebäudes des heutigen Museum Art.Plus ist wechselvoll. Mehrfach wandelten sich die Besitzverhältnisse und die Nutzung, verflochten mit den Begebenheiten seiner Zeit, wobei die Donaueschinger Bevölkerung es immer als ihr "Museum" bezeichnete.


Karolin Bräg (geb. 1961 / lebt und arbeitet in München) führte 2014 sehr persönliche und intensive Gespräche mit rund 50 Zeitzeugen verschiedener Generationen über die Geschichte des Hauses. Die Gespräche orientierten sich alle an den Fragen: "Was bedeutet mir das Museum?" und "Was hat sein Wandel mit mir zu tun?" Die Antworten waren so verschieden wie die Herkunft, der gesellschaftliche Status und das Alter der befragten Personen.

 

 

Zitat eines Zeitzeugen

 

Es ist viel, wenn man den Blickwinkel verändert, grauer Spiegel, Durchmesser: 150 cm © Museum Art.Plus & VG Bild-Kunst, Bonn 2016

 

Karolin Bräg im Gespräch mit einem Zeitzeugen

 

 

111 Zitate bilden nun die Essenz der jeweiligen Gedanken und Befindlichkeiten der Gesprächspartner und zeichnen so ein inneres Bild des Museums. In der im 2-RAUM präsentierten ortsbezogenen Textarbeit fügen sich die Zitate zu einem facettenreichen Mosaik. Die Vereinzelung und Fragmentierung ermöglicht dem Betrachter, das Gelesene mit seinen eigenen Gedanken und Vorstellungen zu verbinden. Dadurch vervollständigt sich das Bild.

 

Mit freundlicher Unterstützung von: Hoffmann Druck GmbH und Co. KG, Villingen-Schwenningen

 

 

Einblick in die Ausstellung "Karolin Bräg - Museum wurde es immer schon genannt...":