Historie des Hauses

Kurzer chronologischer Abriss:

 

1841

Einweihung des zweistöckigen Gebäudes, das mit finanzieller Unterstützung des Fürsten Karl Egon II. für die etwa 120 Mitglieder umfassende Museumsgesellschaft im Stil des Klassizismus erbaut wurde. Im Haus befinden sich ein Bibliotheksraum, ein Lesezimmer, verschiedene Wirtschaftszimmer sowie der prächtige Spiegelsaal.

 

1845

Durch einen Brand wird das Gebäude zerstört. Fürst Karl Egon II. kauft die Brandruine und baut das Museum wieder auf, um es an die Museumsgesellschaft zu vermieten. Beim Wiederaufbau wird für den Spiegelsaal eine verzierte Kassettendecke aus Holz gebaut.

 

1847

Nach dem Wiederaufbau des Gebäudes finden erstmalig wieder Bälle und Konzerte im Gebäude statt.

 

1859

Zum 100. Geburtstag des Dichters und Philosophen Friedrich Schiller findet im Museum eine große Gedenkfeier statt.

 

1896

Mit dem Tod des Fürsten Karl Egon II. verliert die Museumsgesellschaft ihren wichtigsten Förderer.

 

1897

Fürst Max Egon II. übernimmt als bisheriger Inhaber der böhmischen Linie des Hauses Fürstenberg die sogenannte schwäbische Linie und wählt Donaueschingen zu seinem Wohnsitz. Er lässt das Museum baulich sanieren.

 

1914-1918

Während des 1. Weltkrieges dient das Gebäude als Unterkunft für Reservisten und beherbergt später ein Infanterie Bataillon. Nach dem Krieg gibt die Museumsgesellschaft die Nutzung des Hauses auf.

 

 

 

1921-1935

Die Stadtgemeinde mietet das Gebäude als Städtisches Kurhaus, doch die politischen Verhältnisse sowie der 2. Weltkrieg unterbrechen diese Bemühungen.

 

1937

Ein Kinosaal mit dem Namen "Museumslichtspiele" wird eingebaut.

 

1957

Im "Gelben Saal" kommt ein zweites Kino dazu, die "Park-Lichtspiele".

 

1980

Die Außenfassade des Gebäudes wird renoviert.

 

2007

Der Kinobetrieb wird eingestellt.

 

2008

Der Umbau und die Erweiterung des Gebäudes beginnen.

 

2009

Im September 2009 öffnet das Museum Biedermann mit der Ausstellung "Selection - Einblicke in die Sammlung Biedermann" erstmalig seine Türen. Ausgestellt werden Werke internationaler, zeitgenössischer Kunst.

 

2015

Nach 6 spannenden Jahren wird das Museumkonzept erweitert und das Museum in Museum Art.Plus umbenannt.