Gerlinde Beck

10.04. – 11.09.2016, im 2-Raum

Die Metallbildhauerin Gerlinde Beck (1930 - 2006) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und hatte stets eine enge Beziehung zum Tanz, zur zeitgenössischen Musik und zum Raum. So war die gebürtige Stuttgarterin von Kindheit an davon überzeugt, dass jeder Figur auch ein Klang innewohne und jeder Klang eine Figur enthalte. In ihren oft auch großformatigen Plastiken aus Stahl wollte sie Bewegung und räumliche Befindlichkeit erfahrbar und anschaulich machen. Ihre Skulpturen transformieren die einzelne Figur in dynamische Bewegungsformationen und Liniengefüge die zu skulpturalen Raumchoreografien werden.

Durch alle Werkphasen hat sie neben Skulpturen auch architekturbezogene Werke und Arbeiten für den öffentlichen Raum geschaffen. Außerdem entstanden parallel zu ihren plastischen Œuvre immer auch grafische Arbeiten.

In der Ausstellung in Donaueschingen werden Plastiken, Reliefs und Zeichnungen aus verschiedenen Schaffensphasen seit den 1950er- bis in die 1990er-Jahre gezeigt.

In Kooperation mit der Gerlinde-Beck-Stiftung widmet das Museum Art.Plus der 2006 verstorbenen Künstlerin eine Ausstellung im 2-RAUM.

Publikationen

Folgende Publikation ist auf Anfrage zu dieser Ausstellung erhältlich:

  • Gerlinde Beck

    Plastiken und Zeichnungen der 1950er - 1990er Jahre
    Museum Art.Plus, Donaueschingen / modo Verlag Freiburg, 2016 (Sprache: Deutsch)